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Welche Social-Media Trends erwarten uns aber 2014?

20.12.2013  Social-Media als wichtiger Bestandteil moderner Unternehmenskommunikation ist inzwischen in nahezu allen marktrelevanten Unternehmen angekommen. Die Kommunikation mit Kunden oder wenigstens mit der Zielgruppe über soziale Netzwerke gehört mittlerweile zum Alltag.

Social-Media erobert den Alltag

Social-Media-Marketing wird fester Bestandteil jeder Marketingstrategie eines Unternehmens, dass wettbewerbsfähig bleiben möchte. Das begründet sich allein schon durch die stark steigende Akzeptanz der Nutzung sozialer Netzwerke.

Durch innovative Hardware werden soziale Netze künftig nicht nur am PC oder vom Smart-Phone aus genutzt werden. Der Zugang wird durch neue Hardwareinnovationen wie zum Beispiel Google Glass oder interaktive Board-Technik in Automobilen bis hin zu neuen Smartwatches den Alltag erobern. Ob sich Freunde gerade in der Nähe befinden oder wo die nächste Pizzeria in einer fremden Stadt liegt, wird man künftig nicht mehr nur über ein Smartphone erfahren können. Die Vielzahl an Zugriffsmöglichkeiten auf soziale Netze wird die Akzeptanz dieser nochmals enorm erhöhen.

2. Social-Media wird stärker als Vertriebskanal genutzt werden und weniger zur Markenpflege

Aus unserer Sicht zeichnet sich ein deutlicher Trend im Social-Media-Marketing ab weg von der strategischen Unternehmenskommunikation und der Markenpflege hin zu einer extrem zielgruppengenauen Vertriebsoptimierung. Dies liegt zum einen daran, dass die meisten Unternehmen unter sehr starkem Wettbewerbsdruck stehen und Produktzyklen gleichzeitig immer kürzer werden, auch aufgrund laufend folgender Produktinnovationen. Zum anderen funktioniert das Zielgruppen-Targeting und die Erfolgsmessung von Kampagnen in den sozialen Netzen inzwischen so gut, dass diese als Vertriebskanal eine immer größere Bedeutung spielen.

3. Social-Media als direkter Kommunikationskanal zwischen Kunden und Unternehmen

User sozialer Netzwerke sind “erwachsen” geworden und sind sich bewusst, dass Unternehmen Meinungen im User Generated Net über Social-Media-Monitoring beobachten und gegebenenfalls zum Einsatz für Werbemaßnahmen oder zum Aufbau eines Dialogs nutzen. Kunden nutzen soziale Netzwerke zum aktiven Dialog mit Unternehmen um zum Beispiel Beschwerden oder Optimierungswünsche loszuwerden. Die Zeiten, in denen Kunden bereit waren, sich in einer Warteschleife eines Unternehmens abschieben zu lassen, nach dem Motto “Drücken Sie Taste 1, wenn Sie Fragen zu Ihrer Rechnung haben oder Taste 2 wenn Sie ein Problem mit Ihrem Produkt haben” sind Vergangenheit.

4. Social-Media wird visueller und Produkte werden stärker über Kurzvideos promotet

Social-Media-Kampagnen werden immer stärker mit Kurzvideos verbunden, die im Idealfall viral weiterempfohlen werden. So können auch auf den ersten Blick “emotionsfreie” Produkte besser kommuniziert werden, weshalb auch Marketingbudgets aus dem B2B Bereich in 2014 stärker in Social-Media-Marketing platziert werden. Aber auch einfache Produktbeschreibungen bis hin zu Gebrauchsanweisungen lassen sich mit Kurzvideos besser kommunizieren.

5. Suchmaschinen-Optimierung wird ohne Social-Media-Monitoring nicht mehr denkbar sein

Suchmaschinen-Optimierungen von Kundenwebsites (SEO) werden ohne Berücksichtigung von Kundenverhalten in den sozialen Netzen nicht mehr funktionieren. Welche Websites Kunden wirklich interessieren, bevor diese ein Suchwort in Google und Co. eingeben, wird künftig über Social-Media-Monitoring ermittelt werden müssen. Diese Information wird entscheidender Bestandteil von SEO Maßnahmen werden.

Autor: Claas Hansen

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